Sgraffito-Keramik

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Teller„Der Heilige Spyridon, der Wundertäter machte eine Töpferscheibe und wollte damit arbeiten. Sein Wunsch war groß, aber trotz der vielen Versuche gelang es ihm nicht. In seiner Verzweiflung fing der Heilige Spyridon an zu weinen. Von den runtersickernden Tränen erweichte der Ton und fing an sich kunstvoll in seinen Händen zu formen...“

Sgraffito ist in der Kunstkeramik eine Schmucktechnik für Tongefäße. Dabei wird zunächst das Gefäß mit Mörtel überzogen. Sobald diese Schicht mit der Konsistenz von Bienenwachs (bienenwachsartig) getrocknet ist, wird das Gefäß verziert und im Ofen gebrannt. Danach wird eine klare und farbige Schicht aufgetragen und erneut im Ofen gebrannt. Die Sgraffito-Technik war im Mittelalter in den Palästen weit verbreitet. Man findet diese Verziehrungen sowohl auf Geschirr als auch auf Wänden und Fassaden. Diese einfache Gestaltungstechnik hatte zwischen dem 12. und 14.Valentin Dimitrov Jahrhundert ihren Höhepunkt. Danach geriet sie in Vergessenheit und damit auch ihre Geheimnisse. Bei Ausgrabungen an der Festung Zarevez in Veliko Tarnovo in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts fand man viele schöne Gefäße. Danach bagann die Zeit der Wiederbelebung der Sgraffito-Technik.

Einer der Gelehrten auf diesem Gebiet bin ich, Valentin Dimitrov. Ich habe die Fachschule für Keramik in Troian besucht. Seit 1985 bin ich Mitglied des Verbandes der Handwerker der Volkskunst und Kunsthandwerk (Society of Craftsmen of Folklore and Artistic Crafts). Meine Werkstatt befindet sich in Elena, wo ich in Ruhe und Gelassenheit arbeite und die Arbeit genieße.

© 2009-2016 eng. Svetoslav Mihaylov